Mein Werdegang mit Pferden

Im Alter von 11 fing ich in einer riesigen Reitschule an, reiten zu lernen. Nach zwei Jahren wechselte ich zu kleineren Betrieben. Ich durfte auf Turnieren starten, Jagden reiten und bei der FN die DRA 4 und 3 absolvieren.

Erst als Studentin lernte ich Linda Tellington kennen und besuchte einige Kurse bei ihr und ihren TTeam-Practionern. Das war die Art von Umgang mit dem Pferd, die ich mir immer gewünscht hatte! Ich lernte, auf Körpersprache ohne Trense, Halfter u. Strick zu kommunizieren.

Während dieser Zeit arbeitete ich auf der Jugendfarm "Am Aubruchsgraben" in Duisburg, insgesamt 6 Jahre lang, mit Kindern,

Jugendlichen, Ponies und Pferden. Regelmäßig kamen auch Gruppen aus Jugendzentren, Kindergärten, Kinderheim und Psychiatrie sowie Schulklassen zu uns.

Dort bekam ich mein erstes eigenes Pferd, Araber-Mix "Batulla" geschenkt, mit dem ich viele Jahre überwiegend im Gelände (mit Signalreiten) unterwegs war, auch auf Rallyes.

Nach seinem Tod wurde ich FN-Berittführer und FN-Betreuer im Reitsport.

Es folgte der arabische Vollblüter"Rasif El Shagara", den ich zweijährig erhielt und alleine ausgebildet habe. Leider musste ich ihn schon mit 12 Jahren gehen lassen...

Ali Pascha, Anglo-Araber aus Ungarn, Jahrgang `98, begleitet mich seit 2007. Er war das Pferd, das ich nie haben wollte:

zu klein, zu alt, zu viele Reiter, zu wenig Araber, zu viele Macken im Verhalten. Wir wurden trotzdem ein Team. Seit seiner Ankunft lebt Ali mit Warmblut-Stute "Indian Dream" zusammen. Sie kam 1995 bei uns zur Welt, wurde von mir an der Hand und unterm Sattel ausgebildet und gehört seit einigen Jahren meiner Tochter.

Beide Pferde leben in Herden-Auslaufhaltung mit Offenstall und Paddock-Trail.

Durch meine Ausbildung zur Hundetrainerin und die Arbeit in einer großen, verhaltensbiologischen Hundeschule kam ich zum Clickern.

Viele Menschen habe ich angeleitet, ihre Jungpferde selber auszubilden und anzureiten. Ich habe inzwischen einige Generationen von Reitern auf Schul-bzw. Privatpferden unterrichtet. Dabei war mir immer wichtig, mich auch selbst weiter zu entwickeln (siehe "Fortbildungen").